Hängepartie beendet – die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung kommt

Der Bundesrat hat in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten die Hängepartie um die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung beendet.


ZDB-Hauptgeschäftsführer Pakleppa: „Dieses war der dritte Anlauf der Politik, die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden für private Nutzer steuerlich zu fördern. Gut, dass es endlich geklappt hat, denn die vergangenen zwei Versuche haben zu einem großen Attentismus der Eigentümer geführt. Auch deswegen liegt die Sanierungsquote immer noch unter einem Prozent.“
Energetische Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum sollen nun für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2029 durch einen Abzug von 20 Prozent der Aufwendungen von der Steuerschuld gefördert werden. Förderfähig sind Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel die Wärmedämmung von Wänden und Dächern, die Erneuerung der Fenster oder Außentüren sowie die Erneuerung beziehungsweise der Einbau einer Lüftungsanlage und die Optimierung bestehender Heizungsanlagen. Im Vermittlungsausschuss erfolgte schließlich noch die Ergänzung, dass auch 50 Prozent der Kosten für Energieberater als Aufwendungen für energetische Maßnahmen geltend gemacht werden können.