Baugewerbe begrüßt höhere Mittel für kommunalen Schienenverkehr

Zu den heutigen Beschlüssen des Deutschen Bundestags, mehr Mittel für die kommunale Infrastruktur bereitzustellen, erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe: „Wir begrüßen die Entscheidung des Bundestags, die Mittel für den Ausbau von Stadtbahnen und Straßenbahnen in den Kommunen ab 2021 zunächst auf eine Milliarde Euro und ab 2025 dann auf zwei Milliarden Euro zu erhöhen."

Pakleppa weiter: "Das stärkt nicht nur den öffentlichen Nahverkehr, sondern auch die regionale Bauwirtschaft, insbesondere dann, wenn die Aufträge in Fach- und Teillosen vergeben werden. Denn ohne Schienen zu erneuern bzw. Strecken auch gänzlich neu zu bauen bzw. bestehende zu verlängern, dürfte eine Ertüchtigung des ÖPNV nicht möglich sein. Das gilt auch für die den Ländern bereitgestellten Mittel für den Schienenpersonennahverkehr, die bis 2030 um fünf Milliarden Euro erhöht werden sollen. Nun kommt es darauf an, dass Kommunen und Länder zügig in die Umsetzung gehen, damit die Mittel auch tatsächlich abgerufen werden und damit die Baunachfrage seitens der öffentlichen Hand verstetigt wird.“