Krisenstab Bau – Zusammenarbeit mit Ministerien läuft schnell und unbürokratisch

Auf Initiative von ZDB-Präsident Reinhard Quast tagt seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland ein „Runder Tisch Bau“ im Bauministerium, der aktuell natürlich digital durchgeführt wird. Ziel dieser wöchentlichen Lagebesprechung ist es, schnellstmöglich Probleme zu identifizieren und praktikable Lösungen zu entwickeln. Eine ähnliche Telefonkonferenz findet regelmäßig mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für den gesamten Infrastrukturbereich statt.

Zum Auftakt der Besprechungen erklärte Präsident Quast: „Oberstes Gebot ist, die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten und gleichzeitig alles zu tun, um den Baustellenbetrieb deutschlandweit aufrechtzuerhalten.“ Diese Maxime wurde von allen Beteiligten geteilt und der direkte Austausch zwischen Bauwirtschaft und Ministerien führte dazu, dass schnellstens wichtige Erlasse zum Umgang mit der Pandemie und im Hinblick auf öffentliche Bauverträge und Vergabeverfahren herausgegeben wurden: Die Baustellentätigkeit wird so lange wie möglich aufrechterhalten, Baumaßnahmen des Bundes werden weiter ausgeschrieben, es wird weiter geplant, und es gibt faire Regelungen bei Bauablaufstörungen. Eine Zusammenfassung dieser Regelungen finden Sie unten.

Reinhard Quast: „Der kurze Dienstweg ist der einzig richtige in dieser Krisenzeit. Alle Probleme der Bauunternehmen kommen quasi „auf den Tisch.“ Auch solche, die zum Teil in die Zuständigkeit anderer Ressorts fallen. Diese werden gebündelt in die Corona-Kabinette eingebracht. Dazu gehört zum Beispiel unsere Forderung nach Soforthilfen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen. Umgesetzt wurde anschließend auch unsere Bitte, die Hausbanken zu 100% von der Haftung zu befreien, damit die Unternehmen schneller die benötigten Kredite erhalten. So muss das Zusammenspiel zwischen Politik und Wirtschaft laufen – nur so können wir die Krise gemeinsam meistern.“