Corona bedingte Mehrkosten – erfolgreiche Absprache mit Ministerien

Das Gute zum Schluss: Mit dem Bauministerium und dem Verkehrsministerium konnten wir das Problem der coronabedingten Mehrkosten auf Baustellen des Bundes ganz pragmatisch lösen. Nach mehreren gemeinsamen Gesprächen haben die Ministerien zugestimmt, Teile der Kosten für Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen mit unmittelbaren Baustellenbezug zu übernehmen. Unmittelbar danach ergingen zwei Erlasse mit Rahmenbedingungen, die das Gesprächsergebnis vollumfänglich widerspiegeln. Diese beziehen sich auf bestehende Bauverträge, laufende Ausschreibungen sowie auf künftige Verträge und gelten für den Bundeshochbau, den Bundesfernstraßenbau, sowie den Bundeswasserstraßenbau. Bauunternehmen können gegen Nachweis ihre Mehrkosten z. B. für zusätzliche Wasch-, Dusch- und Wohncontainer, Hygienemittel und Schutzanzüge sowie für zusätzliche Fahrzeuge für den täglichen Personentransport geltend machen. Wie von uns gefordert, hat auch die Deutsche Bahn eine entsprechende Anwendung im Bereich Schienenbau erklärt. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) hierzu: "Insbesondere die Anerkennung von Mehrkosten in Bestandsverträgen ist ein wichtiges Signal an den Baumittelstand. Damit erhalten die Betriebe, deren Leistungsbereitschaft gerade während des Lockdowns unverändert hoch war, zielgerichtet und praxistauglich Unterstützung."